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Quatember, Ursula - Elke Richter : 100 Jahre Koldewey-Gesellschaft. Entstehungskontext, Gründung, Geschichte 1926-2026

"Quatember, Ursula - Elke Richter : 100 Jahre Koldewey-Gesellschaft. Entstehungskontext, Gründung, Geschichte 1926-2026"

100 Jahre Koldewey-Gesellschaft. 
Entstehungskontext, Gründung, Geschichte 1926-2026
herausgegeben
 für die Koldewey-Gesellschaft von Ursula Quatember und Elke Richter

Wien 2026

ISBN 978-3-85161-226-0


606 S./pp., zahlr. Farb- u. SW-Abb. / num. colour and b/w-figs., 25,7 x 18,2 cm; kartoniert/hardcover


100 Jahre Koldewey-Gesellschaft – das bedeutet einerseits das runde Jubiläum einer Vereinigung, welche die Disziplinen der Archäologischen und Historischen Bauforschung durch Vernetzung, wissenschaftlichen Austausch und die Vertretung der Fachinteressen wesentlich mitgeprägt hat, von diesen aber auch geprägt wurde. Es bedeutet gleichzeitig mehr als ein Jahrhundert baugeschichtlicher Forschung, in der die Koldewey-Gesellschaft ein wichtiger ›Player‹ neben anderen war und ist. 

Zunächst wird der historische Kontext der 1920er Jahre erläutert, der zur Gründung der Koldewey-Gesellschaft führte und ohne den die Vorgänge nicht verständlich wären. Die Gründung der Gesellschaft 1926 in Bamberg wurde maßgeblich von den einzelnen Akteuren, ihrer Rolle in der Bauforschung und ihren Beziehungen geprägt, sodass die Gründungsmitglieder im zweiten Kapitel im Vordergrund stehen. Doch auch sie waren wiederum geprägt von ihren Lehrern und akademischen Umgebungen, auf die im dritten Kapitel eingegangen wird. 

Die Koldewey-Gesellschaft als Institution – ihre Satzung, die Namenswahl, die Mitgliederentwicklung und die Anliegen der Gesellschaft in den 1920er und 1930er Jahren werden in Kapitel 4 und zwei Exkursen kurz sowie in Kapitel 5 näher betrachtet. Parallel zum Heranwachsen einer neuen Generation von Forschenden kam es zum Erstarken des Nationalsozialismus. Der Rolle einzelner Gesellschaftsmitglieder in dieser Zeit sowie der unter ideologischen Vorzeichen erfolgten Bedrohung des wissenschaftlichen Ansatzes in der archäologischen Forschung, was Ulrich Klein als ›prähistorische Wende‹ bezeichnet, ist ein eigenes Kapitel gewidmet. 

Der letzte Abschnitt der historischen Betrachtungen widmet sich der Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dabei wird zunächst die Wiedergründungsphase nach dem Zweiten Weltkrieg beleuchtet, um darauf aufbauend die Vereinsstruktur, die Akteure und die Aktivitäten bis ungefähr 1990 darzustellen.

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