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Dobos, Alpár – Ágnes Alföldy Găzdac – Ana-Maria Gruia : Războinici uitați și podoabe eterne (sec. V-VI). Volum de expoziţie

"Dobos, Alpár – Ágnes Alföldy Găzdac – Ana-Maria Gruia : Războinici uitați și podoabe eterne (sec. V-VI). Volum de expoziţie"

Alpár Dobos – Ágnes Alföldy Găzdac – Ana-Maria Gruia,
Războinici uitați și podoabe eterne (sec. V-VI). 
Volum de expoziţie

Cluj – Napoca 2024

ISBN 978-606-020-895-2


260 S./pp., Farb- und S/W-Abb./colour and b/w-figs., 27,5 x 21,5 cm; kartoniert/hardcover



„Vergessene Krieger und ewige Schätze: Wandernde Barbaren in der Zeit der Krise des Römischen Reiches (5.–6. Jahrhundert n. Chr.)“ ist die bedeutendste Ausstellung in der Geschichte des Nationalmuseums für Geschichte Siebenbürgens (MNIT) in Cluj-Napoca. Sie wurde im November 2024 eröffnet und brachte erstmals in Rumänien einzigartige Exponate aus dem berühmten Schatz von Șimleu Silvaniei nach Rumänien, die von Museen im Ausland, wie denen in Wien und Budapest, als Leihgabe zur Verfügung gestellt wurden. 

Der Schatz von Șimleu Silvaniei zählt zu den bedeutendsten archäologischen Funden aus der Völkerwanderungszeit, nicht nur auf regionaler, sondern auch auf europäischer Ebene. Die beiden Teile des Schatzes wurden bisher nur ein einziges Mal gemeinsam ausgestellt, und zwar 1999 im Rahmen einer temporären Wanderausstellung, die in Wien und Budapest organisiert wurde. Die internationale Ausstellung „Vergessene Krieger und ewige Schmuckstücke“ stellt somit eine nationale Premiere dar und markiert die erste öffentliche Präsentation dieser Schätze in Siebenbürgen, direkt in der Nähe ihres Fundortes.

Der Schatz von Șimleu Silvaniei umfasst eine beeindruckende Sammlung von Fibeln. Neben der kaiserlichen Fibel mit Onyx gehören weitere zehn Fibelpaare zum Schatz. Diese sind charakteristische Elemente der Frauenkleidung aus der Hunnenzeit und wurden paarweise auf den Schultern getragen. Die Fibeln mit halbkreisförmigem Kopf und rhomboidem Schaft zeichnen sich durch ihre größeren Abmessungen aus und sind aus gegossenem Silber gefertigt; ihre Vorderseite ist mit einer Goldfolie überzogen, in die Edelsteine eingelassen sind. Diese kleineren Steine bilden geometrische Motive im polychromen Stil, der für die Hunnenzeit charakteristisch ist.

Die Ausstellung wird durch diesen Sammelband ergänzt, der nicht als klassischer Katalog konzipiert ist, sondern vielmehr als eine Sammlung von Essays, die der breiten Öffentlichkeit verschiedene Aspekte einer Epoche näherbringen soll, die im kollektiven Bewusstsein und in den Geschichtsbüchern noch viel zu wenig präsent ist.


“Forgotten Warriors and Eternal Treasures: Migrating Barbarians During the Crisis of the Roman Empire (5th–6th Centuries A.D.)” is the most significant exhibition in the history of the National Museum of Transylvanian History (MNIT) in Cluj-Napoca. Opened in November 2024, it brought to Romania for the first time unique artifacts from the famous Șimleu Silvaniei hoard, on loan from museums abroad, such as those in Vienna and Budapest.

The Șimleu Silvaniei hoard contains an impressive collection of fibulae. In addition to the imperial fibula set with onyx, ten other pairs of fibulae are part of the hoard. These are characteristic pieces of women’s clothing from the Hunnic period and were worn in pairs on the shoulders. The brooches with a semidiscoidal head and a rhomboidal shank are larger in size and are made of cast silver, with the front covered in a thin sheet of gold in which precious stones are set. These smaller stones form geometric motifs in the polychrome style characteristic of the Hunnic period.

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