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Krystina Kubina – Giulia Rossetto (Hrsg.),Spurensuche Byzanz.Fragmente des Griechischen Mittelalters(Nilus 30)Wien 2026ISBN 978-3-85161-338-4175 S./pp., zahlr. Farb- und S/W-Abb. / num. colour and b/w-figs., 24 x 17 cm; englisch Broschur / softcoverGeschichte ist immer unvollständig. Welche Fragmente überliefert wurden, folgt einem Zusammenspiel von Zufall und bewusster Auswahl. Dies gilt auch für das byzantinische Kaiserreich, das im Mittelalter den östlichen Mittelmeerraum dominierte. Die Sonderausstellung des Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek widmet sich dem Fragment als Chance und Herausforderung für unser Verständnis vergangener Kulturen und unser Wissen über die byzantinische Geschichte: Wie überlebten physische Bruchstücke älterer Bücher? Wie wurden Textausschnitte in neue Zusammenhänge gestellt? Wie erlauben uns Einzeldokumente, eine komplexe Gesellschaft zu rekonstruieren?
Adela Bâltâc – Christina Ştirbulescu – Andreea Ştefan, Catalogul Colecţiei Lapidarium. I, Piese greco-romane[Le catalogue des collections du Lapidarium (I). Les pièces gréco-romaines]Bucureşti 2015ISBN 978-973-750-267-4300 S./pp., zahlr. Farbabb. / num. colour figs., 29,7 x 21 cm; kartoniert/hardcoverDieses Werk präsentiert die Gesamtheit der Sammlungen an Statuen, Inschriftensteinen und architektonischen Steinelementen des Rumänischen Nationalmuseums für Geschichte. Zu jedem der 304 Exponate gibt es einen kurzen Einführungstext (Hintergrund, Maße, Literaturhinweise…) sowie ein großformatiges Farbfoto. Der Text der Inschriften wird wiedergegeben und übersetzt. Das Buch gewährt einen Einblick in eine Sammlung, die aufgrund der teilweisen Schließung des Museums seit fast 20 Jahren leider nur selten ausgestellt war. Es enthält einige bisher unveröffentlichte Stücke. This volume presents the complete collection of statues, inscribed stones and architectural stone elements held by the Romanian National Museum of History. Each of the 304 exhibits is accompanied by a brief introductory text (background, dimensions, references, etc.) and a large-format colour photograph. The text of the inscriptions is reproduced and translated. The book offers a better insight into a collection which, due to the museum’s partial closure, has unfortunately been exhibited only rarely for almost 20 years. It contains several previously unpublished items.
Petros Kosmas, Hellenistic Mouldmade Bowls from the Collections of the British Museum/ Ελληνιστικοί Ανάγλυφοι Σκύφοι από τις Συλλογές του Βρετανικού ΜουσείουAthen 2026ISBN 978-960-571-751-3240 S./pp., zahlr. S/W-Abb./num. b/w-figs., 24,5 x 17 cm; broschiert/softcoverzweisprachig englisch / griechischbilingual english / greekThe seeds of the present research on the Hellenistic mouldmade bowls kept in the British Museum were sown during the documentation of vases at the said museum as part of my doctoral thesis. Through the search, classification, and subsequent documentation of the finds, I began to realize that many of the museum's holdings had remained unstudied. Thus, encouraged by my curators, the idea was born to study the entire collection of Hellenistic mouldmade bowls in the museum's possession.
Colloquium Cetium 2024. Raetia, Noricum und Pannonia vom 3. bis ins 6. Jahrhundert. Akten der Tagung vom 21.–24. November 2024 in St. Pölten(Wissenschaftliche Reihe des Stadtmuseums St. Pölten [WISP], Band 4)St. Pölten 2026ISBN 978-3-9505220-8-2440 S./pp., zahlr. Farb- und S/W-Abb./num. colour and b/w-figs., 29,7 x 21 cm; broschiert/softcover
Askold Ivantchik – Vedat Keleş – Roman Stoyanov (eds.),Agora I. Byzantine House in the Agora Area (Parion Studies X)Istanbul 2026ISBN 978-625-6212-55-8VIII + 340 S./pp., zahlr. Farb- und S/W-Abb./num. colour and b/w-figs., 29,7 x 21,5 cm; kartoniert/hardcoverdreisprachig türkisch – englisch – russischtrilingual turkish – english – russian
Turan Takaoğlu (ed.), Ceramica Ottomanica. Essays on the Major Ottoman Pottery Production CentersIstanbul 2025ISBN 978-625-6212-41-1X + 192 S./pp., zahlr. Farb- und S/W-Abb./num. colour and b/w-figs., 27,5 x 19,5 cm; kartoniert/hardcoverThis volume aims to contribute to the field by bringing together archaeologists, Ottoman historians, art historians, and pottery experts who kindly agreed to collaborate in this endeavor. Several studies presented herein make extensive use of Ottoman archival documents and archaeological fieldwork, which enhances the methodological value of this work.
100 Jahre Koldewey-Gesellschaft. Entstehungskontext, Gründung, Geschichte 1926-2026herausgegeben für die Koldewey-Gesellschaft von Ursula Quatember und Elke RichterWien 2026ISBN 978-3-85161-336-0606 S./pp., zahlr. Farb- u. SW-Abb. / num. colour and b/w-figs., 24,5 x 17,5 cm; kartoniert/hardcover100 Jahre Koldewey-Gesellschaft – das bedeutet einerseits das runde Jubiläum einer Vereinigung, welche die Disziplinen der Archäologischen und Historischen Bauforschung durch Vernetzung, wissenschaftlichen Austausch und die Vertretung der Fachinteressen wesentlich mitgeprägt hat, von diesen aber auch geprägt wurde. Es bedeutet gleichzeitig mehr als ein Jahrhundert baugeschichtlicher Forschung, in der die Koldewey-Gesellschaft ein wichtiger ›Player‹ neben anderen war und ist. Zunächst wird der historische Kontext der 1920er Jahre erläutert, der zur Gründung der Koldewey-Gesellschaft führte und ohne den die Vorgänge nicht verständlich wären. Die Gründung der Gesellschaft 1926 in Bamberg wurde maßgeblich von den einzelnen Akteuren, ihrer Rolle in der Bauforschung und ihren Beziehungen geprägt, sodass die Gründungsmitglieder im zweiten Kapitel im Vordergrund stehen. Doch auch sie waren wiederum geprägt von ihren Lehrern und akademischen Umgebungen, auf die im dritten Kapitel eingegangen wird. Die Koldewey-Gesellschaft als Institution – ihre Satzung, die Namenswahl, die Mitgliederentwicklung und die Anliegen der Gesellschaft in den 1920er und 1930er Jahren werden in Kapitel 4 und zwei Exkursen kurz sowie in Kapitel 5 näher betrachtet. Parallel zum Heranwachsen einer neuen Generation von Forschenden kam es zum Erstarken des Nationalsozialismus. Der Rolle einzelner Gesellschaftsmitglieder in dieser Zeit sowie der unter ideologischen Vorzeichen erfolgten Bedrohung des wissenschaftlichen Ansatzes in der archäologischen Forschung, was Ulrich Klein als ›prähistorische Wende‹ bezeichnet, ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Der letzte Abschnitt der historischen Betrachtungen widmet sich der Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dabei wird zunächst die Wiedergründungsphase nach dem Zweiten Weltkrieg beleuchtet, um darauf aufbauend die Vereinsstruktur, die Akteure und die Aktivitäten bis ungefähr 1990 darzustellen.
Francisco J. García Fernández – Antonio Sáez Romero – Violeta Moreno Megías – Max Luaces (eds.),From East to West and Back Again. Societies, Economics and Ceramics in the Hellenistic WorldProceedings of the 5th Conference of IARPotHP, Seville, June 2021, 22th-25th(IARPotHP 5)Wien 2026ISBN 978-3-85161-334-6697 S./pp., zahlr. Farb- und S/W-Abb./num. colour and b/w-figs., 29,7 x 21 cm; kartoniert/hardcover
Adalya 28 / 2025Antalya/Istanbul 2025ISSN 1301-2746VI + 734 S./pp., zahlr. S/W-Abb. / num. b/w-figs., 26,5 x 19,5 cm; broschiert / softcover
Gabriele Koiner,Antike Skulpturen aus Zypern im Universalmuseum Joanneum in Graz(Schild von Steier, Beiheft 14)Graz 2026ISBN 978-3-903179-90-5ISSN 2078-0141187 S./pp., zahlr. Farb-Abb./num. colour figs., 28 x 22 cm; broschiert/softcover
Walter Paul Schussmann,Der Zeustempel in Olympia als Stíftungsbau des demokratischen Elis.Neue Interpretationen zu den vier Metopen mit AthenaWien 2026ISBN 978-3-85161-331-5158 S./pp., zahlr. S/W-Abb. / num. b/w-figs., 24 x 17 cm; broschiert/softcoverMit der vorliegenden Arbeit hat sich der Verfasser vier Aufgaben gesetzt: 1. die Vorgänge auf den Metopen M 1, M 3, M 10 und M 12 zu analysieren und ihren Aussagegehalt zu bestimmen,2. die Rolle Athenas im Metopengeschehen zu untersuchen und den Wandel in ihrem Bild zu erklären, 3. zu prüfen, in welchem Verhältnis die Geschehnisse auf den Giebeln zu den Metopen stehen, um schließlich 4. darauf aufbauend zu versuchen, auf die Frage nach der Bedeutung der Stiftung des demokratischen Elis als Bildträger eine Antwort zu finden. Als Ergebnis fällt neues Licht auf den frühklassischen Bauschmuck des Zeustempels in Olympia. Es erhellt sowohl Details als auch das Ganze: die aufeinander bezogenen Mythen und den historischen Hintergrund.