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Anton Prokesch von Osten. Sammler, Gelehrter und Vermittler zwischen den...

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Anton Prokesch von Osten. Sammler, Gelehrter und Vermittler zwischen den Kulturen

Select Peitler, Karl - Elisabeth Trinkl
Schild von Steier 28; Veröffentlichungen des Instituts für Archäologie der Karl-Franzens-Universität Graz [VdIGraz] 17
Sofort lieferbar Gewicht: 1.1 kg

Karl Peitler – Elisabeth Trinkl (Hrsg.),
Anton Prokesch von Osten. Sammler, Gelehrter und Vermittler zwischen den Kulturen

(Schild von Steier 28)
(Veröffentlichungen des Instituts für Archäologie der Karl-Franzens-Universität Graz 17)

Graz 2019

ISBN 978-3-903179-21-9
ISSN 2078-0141


240 S., zahlr. Farb- und S/W-Abb., 28 x 22 cm; broschiert



2020 jährt sich der Geburtstag des aus Graz stammenden Diplomaten und Gelehrten Anton Prokesch von Osten zum 225. Mal. Zeitgerecht erschien die Publikation Anton Prokesch von Osten. Sammler, Gelehrter und Vermittler zwischen den Kulturen. Prokesch-Osten (1795–1876) war nicht nur Diplomat, Offizier, Sammler und Reiseschriftsteller, sondern widmete sich auch der Altertumskunde, Ägyptologie, Archäologie und Numismatik.
Die von Karl Peitler und Elisabeth Trinkl herausgegebene Publikation versammelt die Beiträge eines internationalen Symposiums, das als Kooperation zwischen der Karl-Franzens-Universität Graz, der Österreichischen Urania für Steiermark und dem Universalmuseum Joanneum stattfand. 19 Wissenschaftler/innen der Disziplinen Ägyptologie, Archäologie, Epigraphik, Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte, Numismatik und Orientalistik aus Deutschland, der Schweiz, Griechenland, Italien und Österreich geben einen Überblick über die mannigfaltigen Tätigkeitsfelder Prokeschs.
Prokesch war Universalgelehrter, Experte für den östlichen Mittelmeerraum, Mäzen und Netzwerker und reiste bereits in jungen Jahren durch Griechenland, die Ägäis, Kleinasien, Syrien, Palästina und Ägypten.
Für frühe diplomatische Erfolge mit dem Leopold-Orden ausgezeichnet, erbat er für sich das Adelsprädikat „von Osten“, das zum Programm seines Lebens wurde, war es doch Prokeschs Mission, Vorurteile gegenüber den Ländern des östlichen Mittelmeerraums und dem Orient in Europa abzubauen.
Zwar verkaufte er seine bedeutende Sammlung an altgriechischen Münzen 1875 dem Berliner Münzkabinett, er trat aber immer wieder als Mäzen des Grazer Joanneums in Erscheinung, dem er von 1830 bis 1871 nicht nur über 1500 Münzen, sondern auch die heute im Archäologiemuseum Schloss Eggenberg ausgestellte Mumie des Anch-pa-chrad schenkte.
Prokesch war mit den österreichischen Kaisern Franz I. und Franz Joseph I., mit König Ludwig I. von Bayern und König Otto von Griechenland bekannt und mit Erzherzog Johann und dem ägyptischen Vizekönig Mehmed Ali vertraut. 1820 las ihm Johann Wolfgang von Goethe aus dem West-östlichen Divan vor.

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