Die Virgilkapelle in Wien. Baugeschichte und Nutzung

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Die Virgilkapelle in Wien. Baugeschichte und Nutzung

Select Kronberger, Michaela
A - Phoibos Verlag
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Michaela Kronberger (Hrsg.),
Die Virgilkapelle in Wien. Baugeschichte und Nutzung

Wien 2016

ISBN 978-3-85161-164-9

208 S., zahlr. Farb- und S/W-Abb., 28 x 20,5 cm, broschiert


Die Virgilkapelle wurde 1973 im Zuge des U-Bahnbaues entdeckt und als Standort des Wien Museums in die U-Bahn-Station Stephansplatz integriert.Die unterirdische „Kapelle ist einer der besterhaltenen gotischen Innenräume in Wien. Sie entstand um 1220/30 als Unterbau für einen geplanten Kapellenbau in frühgotischem Stil. Um 1246 stattete man die Kapelle mit Fugenmalereien und Radkreuzen in den Nischen aus.  Darüber errichtete man hier später die Maria-Magdalenenkapelle (der Grundriss dieses Kirchleins ist heute im Straßenpflaster des Stephansplatzes angedeutet). Nach dem Einbau eines halb unter der Erde befindlichen Zwischengeschoßes „standen die Kapelle und die tiefer liegenden Räumlichkeiten ab dem frühen 14. Jahrhundert für ganz unterschiedliche Nutzungen bereit. Der ursprüngliche Bau, die heute sichtbare Virgilkapelle, diente einer reichen Wiener Kaufmannsfamilie als „Andachtskapelle, unter anderem wurde sie mit einem Altar für den hl. Virgil aus„gestattet. Für das Zwischengeschoss ist eine Nutzung als „Neuer Karner“ (Beinhaus) belegt.

Die Maria-Magdalenenkapelle selbst wurde als Friedhofskapelle genutzt, während ihre Empore Versammlungen der „Schreiberzeche“ (der Bruderschaft aller Schreiber) Raum bot.

Diese im Auftrag des Wien Museums erstellte Publikation gibt auf Basis neuester wissenschaftlicher Forschungen Einblicke in die Baugeschichte und die historische Bedeutung des faszinierenden Sakralraums.

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